Kreuzfahrt durch die Verein.Arab.Emirate, Oman u. Bahrain 20.-28. Jan. 2007
Bereits im März 2006 hatten
Edith und Karl überlegt, an ei-
ner Kreuzfahrt teilzunehmen,
um schon im Winter Sonne zu
tanken. Wir Lubi's sollten mit-
kommen und so entschlossen
wir uns, gemeinsam an das
„Arabische Horn“ in die Son-
ne zu reisen.
Weitere Freunde hatten Inte-
resse an einer solchen Reise,
und so unternahmen wir als
Gruppe zusammen mit Inge u.
Jan-Dierk, Margrit u. Bernhard,
Gudrun, Günther, Anke, Fritz,
Anne und Siggi sowie Agnes
diese Kreuzfahrt.
Die "Costa Classica" ...
... startete im Emirat Dubai, berührte bei der Kreuzfahrt die Hauptstadt Muscat des Sultanats Oman und die
Emirate Fujairah, Abu Dhabi
und Bahrain -eine interes-
sante Route, bei der wir den Mittleren Osten gut kennen lernen konnten.
Unser Schiff war stets in der Nacht unterwegs; morgens legte es dann jeweils in einem neuen Hafen an.
In den großen Städten der
VAE fielen uns zunächst die
modernen Hochhäuser mit
ihren in der Sonne blinken-
den Glasfassaden auf, die
von der Entwicklungs-Explo-
sion dieser Orte in den letz-
ten 30 Jahren zeugen. Auf-
grund unseres Interesses
ließen sich aber auch die
traditionellen arabischen
Viertel mit dem ursprüng-
lichen Leben entdecken.
Im täglichen Straßenbild
ist die Dominanz der Inder
u. Pakistani auffällig, die
als Gastarbeiter in den Emi-
raten arbeiten u. die inzwi-
schen bis zu 50 % der Be-
völkerung ausmachen,
allerdings am unteren Ende
der Einkommens -Skala in
oft unwürdigen Verhältnis-
sen zu recht kommen müs-
sen.
Während der Kreuzfahrt
... war unser Schiff unser zu-
hause, u. es war jeden Mor-
gen erneut ein Genuss, auf
dem hinteren Deck im Son-
nenschein das Frühstück ein-
zunehmen u. dabei in einen
neuen Hafen einzulaufen.

- Mit der Costa Classica unter dem blauen Himmel des Arabischen Golfes bzw. des Golfes von Oman

- Im Straßenbild immer präsent, Sheik Khalifa bin Zayed al-Nahyan
Sheikh Zayed bin Sultan al-Nahyan war in den 1940er Jahren der Herrscher des Emirates Abu Dhabi und zugleich Mitgründer und erster Präsident der der Föderation der Vereinigten Arabischen Emirate; er war bei seinem Volk hoch geachtet und verstarb 2004.
Heute herrscht sein Sohn Khalifa bin Zayed al- Nahyan in den ererbten Ämtern, nach ihm ist auch der Welt höchster Wolkenkratzer in Dubai benannt, weil entsprechende Finanzhilfe gegeben wurde.
Geburtstagsfeier
In unserer Gruppe gab es ja noch ein besonderes Fest zu feiern.
Unsere Edith beging ihren 60. Geburtstag, hatte von ihrem Karl diese Kreuzfahrt geschenkt bekommen, und wir alle feierten gerne mit ihr mit.
Weitere familiäre Besuche unter
» >Brother and Friends in Dubai
» RuD in Dubai im Mai 2008
und erneut unterwegs:
» Weihnachten 08 / Jahreswechsel 09
und erneut unterwegs:
» Weihnachten 08 / Jahreswechsel 09
Im Sultanat Oman
legte unser Schiff im Hafen der Hauptstadt Muscat an; ein Aus- flug führte uns ins Landesinnere.
In Nizwa, der heimlichen ...
... Hauptstadt des Sultanats, hatten wir von dem Runden Turm einen zauberhaften Blick auf die herrliche Kuppel der benachbarten Moschee und das bergige Hinterland.
Tief im Landesinnern besuchen wir die mächtige Festung von Jabrin, von der UNESCO zum Weltkultur-Erbe ernannt.
Das Emirat Fujairah
liegt als einziges der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) am Golf von Oman, einem Teil des Indischen Ozeans. Vormals lebten die Menschen hier von der Perlenfischerei; im 21.Jhd. herrschen Land- und Fischerei-Wirtschaft vor.
Das im 18. jhd. erbaute Fort ...
... von Fujairah thront auf einem Felshügel über der Stadt, wurde im Zuge militärischer Auseinander- setzungen leider 1925 von den Briten stark beschädigt wurde. Es wurde damals gerade grundlegend renoviert.
Drumherum wird die Altstadt von Fujairah wieder hergestellt. Im benachbarten Museum werden bedeutende archäologische, jahrtau- sende alte Kostbarkeiten gezeigt
Mit dem Bus ging es dann die Ostküste entlang zu dem Küstenort Bidiyah, in dem eine kleine, aber besonders schöne Moschee aus dem 15. Jhd. zu finden war. Es ist die älteste noch als Gebetsstätte genutzte Moschee der VAE.
Das Emirat Abu Dhabi
war die nächste Station unserer Kreuzfahrt. Der dortige Emir ist zugleich Präsident der VAE ist. Abu Dhabi hat noch für 130 Jahre Erdöl und dazu riesige Gasvorkommen; es gilt als reichster Staat der Erde.
Unser Schiff hatte im Hafen der modernen Großstadt angelegt; über 20 Busse warteten auf die Ausflügler, wir waren dabei. Unser Ziel war die Wüstenstadt Al Ain, zu der eine mit 120 Mio. Bäumen begrünte Autobahn hin führt, deren Bewässerung schier unvorstellbare Kosten verursacht.
Die Wüstenstadt Al Ain hat 440.000 Ew. und
wird als Geburtsstadt des jetzigen Emirs be-
sonders gepflegt. Wir wurden sehr gut geführt
von der Guide Christina, die uns den Archäolo-
gischen Park und das schön ausgestattete Pa-
last-Museum zeigte. Dann besuchten wir ei-
nen Kamelmarkt, wo wir - wer wollte - mit di-
versen Wüstenschiff- Vertretern in Berührung
kamen. Schließlich nahmen wir unser Mittag-
essen in dem komfortablen Interconti-Hotel
ein, insges. der schönste Ausflug der Reise.
Das Emirat Bahrain
- der Name bedeutet 2 Wasserquellen -
war vorletztes Ziel unserer Kreuzfahrt . Dieses unabhängige Sultanat hat sich mit den VAR, Oman, Kuwait und Qatar zu einer Golf- Kooperation (Wirtschaftsgem.) zusammen geschlossen.
Man strebt eine gemeinsame Währung an. Bahrain bemüht sich, Offshore-Banken-Zentrum des Mittleren Ostens zu werden.
Die Moschee wurde von 1984 bis 1988 für 20 Mio. US§ erbaut. Das Baumaterial wurde aus aller Herren Länder geliefert und durch die handwerkliche Kunst der Bahraini zu diesem herrlichen Gotteshaus verarbeitet. Bis zu 5.000 Gläubige beten freitags an diesem Ort.
Wieder in Dubai - sahen wir die ...
Wir Lubis genos-
sen nochmals u. ausgiebig die familiäre Begeg- nung mit Heidi, Lars und unserem Enkel Farin. Die drei holten uns vom Schiff ab; wir machten gemeinsam eine kleine Stadtrundfahrt, und dann konnten wir uns ansehen, wo und wie die junge Familie in Dubai wohnt.
Familientreff am Burj al Arab
Spektakulärstes Bauwerk von Bahrain ist die zum Saudi Arabischen Festland führende, 25 km lange Brücke. Auf einer aufgeschütteten Insel ist die Grenze zwischen den beiden Emiraten markiert. Beiderseits dieser Grenze befinden sich Aussichtstürme; unser Blick verlor sich im Dunst des Vormittags.

- Lastwagen aus Bahrain warten auf die Abfertigung nach Saudi Arabien

- Persische Koran-Ausgabe mit echter Pfauen-Feder
Im Haus des Korans, des heiligen Buches der Muslime, zeigte man uns stolz verschiedene wertvolle Ausgaben aus verschiedenen Ländern des Islam.
Wir durften die Moschee betreten, mussten natürlich die Schuhe ausziehen; die Frauen umhüllten sich mit der Abaya, einem schwarzen Umhang, und dann führte uns ein würdiger alter Herr in den großen Betsaal und erklärte seine Religion außerordentlich liebevoll.
In Dubai begegnen sich Tradition und Moderne; am Creek, der Lebensader mit ihren Dhau's, mit denen der Frachtverkehr mit Persien/Iran auf althergebrachte Weise durchgeführt wird, stehen die hypermodernen Hochhäuser und Glaspaläste, die den Ölreichtum dokumentieren.
Wir überqueren den Creek mit den altertümlichen Wassertaxis, den Abras, die die Nähe der Arabischen Halbinsel zum indischen Subkontinent spüren lassen.
Auch unsere Freunde haben von den Häfen aus, die unser Schiff während der Kreuzfahrt anlief, die Städte und Landschaften kennengelernt, sind mit Geländefahrzeugen durch den Wüstensand gesurft bzw. eifrig in den Einkaufsmalls geshoppt.
Auf unserem schönen Schiff haben wir uns natürlich häufig getroffen, viele gute Gespräche miteinander geführt, miteinander die Angebote auf dem Schiff genossen und eine gute Reisegemeinschaft gepflegt.




















