
... in Krakau u. im Hirsch- berger Tal sind waren wir,
im September 2007,
zusammen mit unseren Freunden Margrit und Bernhard, mit unseren beiden Wohnwagengespan- nen. Wir haben dort eine gute Zeit gehabt, teils bei gutem, teils bei regnerischen Wetter.
Daneben haben wir natürlich auch viele Städte-Erkun- dungen und Wanderungen unternommen.
... zeigt in der Grenzstadt Görlitz die schönen Häuser, die auch wir bei einem kurzen Aufenthalt dort bewundert haben.
...zeigt das Rathaus von Breslau, darunter ein älteres Wappen
der Stadt,
< links
Die Stadt hat heute ein modernes Tourismus- Logo, denn Breslau ist eines der attraktivsten Ziele im heutigen Polen.
unten V
...ist in ganz Polen augenscheinlich. Häufig haben wir am Straßenrand Marienfiguren gesehen, immer liebevoll geschmückt, so dass auch wir Vorbeieilende angenehm berührt waren.
Schon an der Autobahn hatten wir den Hinweis auf das polnische Städtchen Oswiecim, während der deutschen Besetzung Auschwitz genannt, gesehen, und wir sind nicht vorbei gefahren.
... Breslau war unser erstes Ziel; natürlich haben wir das schöne Rathaus auf dem Ring, dem Rathausplattz bewundert. Dort wurde gerade eine Foto-Ausstellung über die Demonstrationen gezeigt, die in den 1980er Jahren zum Fall des kommunistischen regiomes führten.
...besichtigten wir während der Anreise eine der beiden großartigen Evangelischen Friedenskirchen, erbaut nach dem Westfälischen Frieden.
...war einst Polens Hauptstadt, und es ist die viel- leicht schönste Stadt des Landes.
Wir lernten Krakau zunächst bei Regen kennen, was auch seine Reize hat.
Aber viel schöner prä- sentierten sich die schönen Gebäude der Stadt bei Sonnen- schein und im Blumen- schmuck.
Wir besuchten Wawel- Schloss und Königsburg - am nächsten Tag bei herrlichem Wetter.

...haben wir an einer aus- führlichen Führung durch beide Teile des Konzen- trations- u. Vernichtungs- lagers teilgenommen. Wir waren erstaunt und beein- druckt über die große Anzahl der Besucher.
Das Tor zum Lager Auschwitz I (Foto oben) ist sarkastisch-satanisch mit dem Satz "Arbeit macht frei" überschrieben; dort hatten die deutschen Nazis damit begonnen, systematisch Menschen jüdischen Glaubens und Sinti und Roma umzubringen.
Tröstlich, dass an dem zentralen Denkmal für
die Opfer eine Friesoyther Realschulklasse ein Blumengebinde zum Gedenken niedergelegt hatte.
Wir verließen diesen Ort in dem Bewusstsein,
dass das Erinnern an die hier stattgefundenen Gräuel immer notwendig sein und bleiben wird - und waren natürlich froh, unsere Reise mit er- freulicheren Erwartungen fortsetzen zu können.
Nach den reichen Erfahrungen im ehema- ligen Schlesien und den schönen Erlebnis- sen in Krakau wie auch den nachdenklich stimmenden Eindrücken in Auschwitz ver- ließen wir Polen wieder und wandten uns
für einige Tage noch der schönen Stadt Dresden zu:
Vom Turm der Elisabethkirche hatten wir einen schönen Blick auf die Bürgerhäuser am Ring, sowie auf die übrige Innenstadt, die sich längst wieder als quirrlige Metropole präsentiert.
Auf den Spuren ihrer Vorfahren wandelte Margrit in den Dörfern bei Brieg, aus denen ihre Eltern stammen. Dort konnten wir mit deutsch- stämmigen Frauen sprechen, die sich an die Eltern- und Großeltern-Familien erinnerten.
Unter Berücksichtigung der damaligen Auflagen sind sie ganz aus Holz und in dieser einmaligen Ausprägung erschaffen worden, in der wir sie heute besichtigen können, und deswegen sind sie auch UNESCO-Welterbe geworden.
... prägt den Großen Marktplatz, auch hier Ring genannt. Während wir vom Turm den Blick über die Stadt genossen, ließ der Stadttrompeter seine Fanfare erklingen, jäh endend, wie bei seinem Vorgänger, der von einem Pfeil heranstürmender Mongolen getroffen wurde. Wie auf obigem Foto zu sehen, stehen die Kutschen vor der Kirche und laden zu einer bequemen Stadtrundfahrt ein.
... beherrscht allerdings optisch diesen schönen Marktplatz von Krakau und verweist auf den Wohlstand, den die Händler sich im Mittelalter hier erworben hatten.
... dass dann das Lager Birkenau geplant und eingerichtet wurde, um noch viel mehr Menschen vernichten zu können. Über diese Gleise erreichten die Opfer diese Stätte der Vernichtung und des Grauens.
...am Rande des Riesengebirges, fanden wir einen schönen Campingplatz. Allerdings hing schlechtes Wetter an der Schneekoppe, sodass eine Wanderung zu Rübezahl nicht möglich war. Auch Krummhübel und seine norwegische Stabkirche haben wir nur bei heftigem Regen- wetter sehen können. Angenehmer war der Besuch des früheren Hirschberg und - im Tal - der Tiroler Häuser und des Gutshofes Lomnitz, dass herrlich wieder aufgebaut worden ist.